Corona hat Vieles auf den Kopf gestellt, auch den Start unserer Freiwilligen vor Ort. Aktuell müssen sie sich (noch) in einer unserer Unterkünfte in Quarantäne begeben, bevor es richtig losgehen kann. In unserer MVI – QUARANTEAM Edition stellen wir euch Neuankömmlinge vor, die aufgrund von Coronamaßnahmen in Quarantäne sind oder waren und möchten wissen, was und wie sie sich beschäftigen. So bekommt ihr einen persönlichen Eindruck über die großartigen Menschen, die wir zu unserem Team zählen dürfen.

In diesem Interview erfahrt ihr mehr über die Psychologin Brigitte, die unser Children Support Projekt auf Lesbos unterstützen wird – bzw. das auch während der Quarantäne-Zeit bereits vom “home office” macht. 

Was gibt dir im Moment Hoffnung?

Die Erfahrung, dass es hier so viele Menschen gibt, die so engagiert und mit Freude hier hilfreich tätig sind, um den Menschen, die hier unter so schrecklichen Bedingungen leben müssen, wieder ihre Zuversicht und Würde zurückzugeben. Und dass ich von vielen lieben Menschen, innerlich so liebevoll begleitet und ermutigt werde. In einem Wort: to encourage.

Was war dein bisher schönstes Erlebnis mit dem MVI-Team?  

Ich bin noch nicht lange in dem Team, trotzdem habe ich schon erstaunlich viele schöne Erlebnisse. Unter anderem die sympathische Hilfe von Verena in Hamburg und von Carlotta, meine Psychologin-Kollegin, die mich schon seit 3 Wochen per Zoom, Whats-App und nun in Person so herzlich begleitet und einweist. Die hilfreichen Vorabsprachen mit Carlotta und einem weiteren Kollegen per Zoom sowie die Unterstützung von KollegInnen, die auch in Quarantäne sind.

Wie hat COVID-19 deinen Blick auf unsere Arbeit verändert?  

Die Arbeit hier vor Ort wurde vermutlich schon durch die Pandemie deutlich erschwert. Vor allem für die Menschen im Camp hat sich die Lage ganz bestimmt durch die Ausgangsbeschränkungen und die erschwerten Bedingungen schon noch deutlich verschlechtert. Ich finde es umso erfreulicher und hoffnungsfroh, dass MVI und andere NGOs sich trotz COVID-19 nicht unterkriegen lassen und trotzdem mit aller Kraft hier vor Ort versuchen zu helfen; bei gleichzeitiger Vorsicht und Achtsamkeit.

Und ganz persönlich, merke ich, dass diese Zeit des „Oster-Retreats, wie ich sie nenne (statt Quarantäne oder Zwangspause ?), mir auch behilflich ist, hier gut anzukommen und gut mit mir verbunden mich auf die neuen Herausforderungen in Ruhe vorbereiten zu können.

In Bezug auf unsere Arbeit hier vor Ort, können wir den Quarantänebestimmungen sogar  „dankbar sein“: Wenn es uns gelingt, während der Quarantäne „unsere Geschwindigkeit“ etwas „herunterzufahren“ und wir zur Ruhe kommen, in dieser Zeit neue Energie tanken, dann kann es für unsere nachfolgende Arbeit hier nur hilfreich sein: HelferInnen mit beruhigtem Nervensystem können vermutlich in bedächtigem Tempo und heilsamer oder einfühlsamer auf Menschen zugehen, die unter hohem Stress und hoher Anspannung stehen. Und wir selbst haben mehr Spielraum, das Schwere, das uns hier begegnen wird, zu verarbeiten.

Macht gemeinsam jeweils drei wahre „Wir“-Aussagen. Zum Beispiel: „Wir sind beide in diesem Raum und fühlen…“ oder “Wir sind beider der Meinung dass…”: 

Also WIR, mein Zitronenbaum und ich  sprechen viel miteinander; (deutsch, oberösterreichisch,englisch,griechisch lern ich von ihm/ihr).“ „Wir machen die Erfahrung, dass er/sie mich Vieles lehrt: Er/sie „stupst“ mich an, wenn ich zu wenig achtsam bin und er/sie lehrt mich tiefe Dankbarkeit.“ „Wir sind beide der Meinung, dass die griechische Sonne uns gut tut“. „Und ganz im Geheimen glaube ich, dass Zitronenbaum eine SIE ist ?.

Mit welcher überraschenden Sache hast du dich/habt ihr euch in der Quarantäne eingedeckt (kein Toilettenpapier)?  

Mit Zitronen. Und dass mir österreichische gute Feen was Stärkendes dazu vor den Gartenzaun gestellt haben, war eine besondere Überraschung. Und dass der Osterhase auch hier vorbeigekommen ist und mir ein Osternesterl versteckt hat – gefüllt mit Schokolade und Osterkeksen aus Österreich und vielen kleinen Überraschungen. Der österreichische Osterhase scheint ein Abkommen mit dem griechischen Osterhasen zu haben. ?

Welchen Hobbys oder welcher Leidenschaft kannst du/könnt ihr gerade nachgehen?

Tanzen, singen, lesen, meditieren, stricken, schlafen, Yoga, schreiben, Englisch lernen, im Kontakt meiner Family und FreundInnen sein, Musik hören. Und mich zur Vorbereitung mit psychologischen Themen (traumatisierte Menschen, Kinder, Resilienz,) intensiv auseinanderzusetzen.

Welche Gemeinsamkeiten habt ihr in Quarantäne entdeckt?  

Mein Zitronenbaum und ich sind sehr gerne in der Sonne. 

Welches Problem würdest du gerne als nächstes lösen?

Meine vorbereiteten Powerpoints (für Elterngruppen) in hilfreiche englische Arbeitsmaterialien zu verwandeln; 

Welcher Gegenstand begleitet dich durch die Quarantäne?

Mein Schreibheft und eine kleine Trommel, ein Schlüsselanhänger-Glücksbringer.

Welchen Song hörst du oder ihr aktuell rauf und runter?  

„Absolute beginners“ von David Bowie; wir dürfen jederzeit und überall neu anfangen. „Gabrielas Song“, der davon handelt, dass jeder Mensch stark und frei ist. Ich möchte, dass alle Menschen, die hier festgehalten werden, ihre Würde und Ihre Freiheit zurückbekommen und es eine hoffnungsvolle Zukunft gibt, in Freiheit. Oder „Morning has broken“ von good old Cat Stevens

Worauf freust du dich nach dieser Zeit am meisten?

Alle KollegInnen persönlich kennenzulernen und gemeinsam zu arbeiten.

Quaranteam Medical Volunteers

Corona hat vieles auf den Kopf gestellt, auch den Start unserer Freiwilligen vor Ort. Aktuell müssen sie sich (noch) in einer unserer Unterkünfte in Quarantäne begeben, bevor es richtig loslegen kann. In unserer MVI – QUARANTEAM Edition stellen wir euch Neuankömmlinge vor, die aufgrund von Coronamaßnahmen in Quarantäne sind oder waren und möchten wissen, was und wie sie sich beschäftigen. So bekommt ihr einen persönlichen Eindruck über die großartigen Menschen, die wir zu unserem Team zählen dürfen.

In diesem Interview erfahrt ihr mehr über Carl, Paul und Thomas, die unser Team in Athen unterstützen werden. Carl ist dabei als Kameramann im Sondereinsatz und wird die Arbeit unseres Teams begleiten. Paul verstärkt als Arzt und Thomas als Krankenpfleger die medizinische Betreuung.

Was gibt dir im Moment Hoffnung?

Carl Der Balkon im Apartment ist mein Fenster zur Welt. Ich weiß, in vier Tagen darf ich raus und endlich den Orangensaft im Kiosk gegenüber trinken, da schaue ich jetzt schon drei Tagen drauf.

Paul Das heutige Gerichtsurteil in Münster. Das gab zwei Asylsuchenden Recht erneut in Deutschland Asylstatus zu beantragen, obwohl diese bereits in Griechenland genehmigt wurde. Das Gericht hat die Situation der Geflüchteten in Griechenland, so wie wir auch, als menschenunwürdig empfunden. 

Thomas Zu wissen, dass Menschen aus verschiedenen Ländern immer noch herkommen, um anderen Menschen unentgeltlich zu helfen, weil sie glauben, dass es wichtig ist.

Was war dein bisher schönstes Erlebnis mit dem MVI Team? 

Carl Es ist mein erstes Mal mit MVI, aber allein die Tatsache, dass sie mir als Filmemacher erlaubt haben mit zu kommen, zeigt ihr großes Herz. 

Paul Miterleben, dass MVI trotz aller Limitierungen und erschwerten Verhältnissen viele Anliegen verschiedenen Patienten lösen kann. 

Thomas: Patienten in die Krankenhäuser zu begleiten und ihnen zu helfen. Ich habe mich zu etwas gezwungen, von dem ich nie dachte, dass ich dazu fähig wäre. Ich verlasse meine Komfortzone.

Wer ist deine wichtigste Bezugsperson vor Ort?

Carl Paula via WhatsApp. Aber nicht-virtuell, Paul und Thomas. Sonst würde ich durchdrehen, glaube ich. 

Paul Gleiche Antwort wie Carl.

Thomas Gleiche Antwort wie Paul und Carl.

Wie hat COVID-19 deine Bereitschaft zu helfen verändert?

Carl Verändert nicht, vergrößert wahrscheinlich. Jetzt mehr denn je, muss die Geschichte erzählt werden.  

Paul Mein Wunsch medizinische Hilfe zu leisten, war vor der Pandemie auch schon groß, aber mir fehlte noch das Fachwissen.

Thomas Hat es aber nicht. Und vermutlich ist es jetzt wichtiger denn je.

Welches Hobby oder welche Leidenschaft teilt ihr?

Carl Ein Bierchen trinken und über Gott und die Welt quatschen.

Paul Workout in dem kleinen Raum zwischen Bett und Wand. 

Thomas Kochen.

Macht gemeinsam jeweils drei wahre „Wir“-Aussagen. Zum Beispiel: „Wir sind beide in diesem Raum und fühlen…“ oder “Wir sind beide der Meinung, dass…”

Carl Wir wollen allen, die es benötigen, helfen. Egal auf welcher Art. 

Paul Wir arbeiten lieber mit dem Menschen als mit Computern.

Thomas Wir alle genießen gerne ein schönes Glas Wein auf dem Balkon.

Mit welcher überraschenden Sache hast du dich/habt ihr euch in der Quarantäne eingedeckt (kein Toilettenpapier!)?

Carl Griechische Oliven.

Paul Haribo.

Thomas Griechischer Joghurt.

Welche Gemeinsamkeiten oder Hobbys habt ihr entdeckt?

Carl Alle lieben meine Kamera.

Paul Kochen.

Thomas Die Liebe zur Teletriage.

Welches Problem – entweder Ihres oder ein globales – würden Sie gerne lösen?

Carl Der nervige Hund im Flur, der die ganze Nacht bellt.

Paul Warte… gibt es ein Problem?

Thomas Das Heizungsproblem in unserer Wohnung.
Welcher Gegenstand begleitet dich durch die Quarantäne?

Carl Meine Kamera.

Paul Meine Musikbox.

Thomas Mein Handy.

Welchen Song hörst du oder ihr aktuell rauf und runter?

Carl Sirtaki / Zorba’s dance (Official Video) – Ansamblul Dionisos

Paul Udo Juergens – Griechischer Wein

Thomas 1,2, Polizei
Worauf freust du dich nach dieser Zeit am meisten?
Carl Endlich mal was anderes filmen als die vier Wände des Apartments.

Paul In den Aryos Park gehen

Thomas Durch die Stadt spazieren

Nasir

Stellen Sie sich bitte einmal vor… 

Ich bin Nasir Mahmoodzada, 26 Jahre alt und arbeite als Dolmetscher für MVI in der Klinik für psychische Gesundheit. 

Woher kommen Sie?

Ich komme aus Afghanistan. 

Wann sind Sie nach Lesbos gekommen?

Am 18. August 2016 bin ich hier angekommen. 

Sind Sie alleine hier?

Ja, ich bin alleine hier.

Wie haben Sie Ihre Anreise erlebt?

Es war eine schreckliche Tour. Ein langer Weg mit vielen Schwierigkeiten und Unfällen. Ich habe unterwegs Leichen gesehen und ich habe miterlebt, wie die türkische Polizei jemanden vor meinen Augen getötet hat.

Was haben Sie als erstes gedacht, als Sie die Situation hier gesehen haben?

Als ich im Boot saß und wir die Grenze überquerten, stellte ich mir vor, dass das Leben von nun an anders sein würde und dass die Situation endlich besser werden würde. Dann kam ich in das Camp hier und war völlig überrascht.  Die erste Woche verbrachte ich mit der Suche nach einem Schlafplatz, da nichts für uns Neuankommende vorbereitet oder verfügbar war. Nachts musste ich mir einen Platz auf der Straße suchen und meine Tasche unter den Kopf klemmen, um zu schlafen. Damals, 2016, bekam man ein offizielles Papier von der Polizei und dann war man im Lager auf sich allein gestellt – auch um zum Beispiel einen Schlafplatz zu finden. Eurorelief war damals vor Ort und ihre Mitarbeiter verteilten Schlafsäcke und Zelte. Da aber die Nachfrage sehr hoch war (jeden Tag kamen unzählige Menschen an), gab es nicht genug Platz oder Ausrüstung für alle. Nachdem ich eine Woche lang auf der Straße geschlafen hatte, ging ich zu Eurorelief, um mich zu beschweren und brüllte sie an, mir eine Schlafmöglichkeit zu geben. Schließlich bekam ich ein Zelt. Als es im Winter zu schneien begann, wurde es so eisig kalt, dass wir uns nachts mit Wodka warm hielten. Nach sechs Monaten bekam ich endlich meine offiziellen Papiere und konnte nach Mytilini fahren. 

Was haben Sie auf Lesbos als erstes gemacht?

Als ich das Moria-Lager nach 6 Monaten verließ, begann ich für „No Border Kitchen“ zu arbeiten.  Ich unterstütze als Übersetzer für Afghanen und Pakistaner. 

Wie hat sich die Situation hier verändert, seit Sie hier sind?

Als ich 2016 ankam, war die Situation eine vollkommen andere.

Die lokale Bevölkerung und die Menschen, die in den Flüchtlingslagern arbeiteten, waren freundlich zu den Flüchtlingen – nicht übermäßig freundlich, aber doch nett. Verglichen mit der aktuellen Situation im Jahr 2020 hat sich das komplett geändert. Ich kann das gut einschätzen, weil ich mich mit Einheimischen darüber unterhalten habe: Sie sind erschöpft von der Situation und es entwickelt sich ein gewisser Hass gegen die Geflüchteten. Es ist also jetzt eine völlig andere Situation. 

Auch die Situation im Lager selbst hat sich stark verändert. Im Jahr 2016, als ich dort lebte, waren es maximal 2.500 Menschen in Camp Moria. Im Jahr 2020 war es kein Camp mehr, sondern erreichte die Größe einer Stadt, mit etwa 20.000 Menschen. Eine grauenhafte Stadt. Es gab viel Gewalt, Schlägereien und Raubüberfälle. Und so ist es auch in dem neuen Lager. Ich kenne Leute, die wegen der nächtlichen Raubüberfälle mit ihren Handys und Geldbörsen in ihrer Unterwäsche schlafen müssen. Auch wenn es jetzt mehr Polizei gibt, ist das neue Lager nicht sicher genug.

Und seit dem großen Feuer am 9. September?

Das erste, das mir auffiel, als ich mit den Griechen sprach, war, dass die Einheimischen nach dem Brand das Gefühl hatten, dass die Geflüchteten Krieg in ihr Land gebracht haben. Die Einheimischen hier haben noch nie diese Art von Gewalt in ihrem Land gesehen, und das Feuer war ein Schock für sie. Außerdem haben sich die Lebensbedingungen für Geflüchtete völlig verändert. Wir dachten vorher, dass Moria ein schlechter Ort war, aber das neue Camp ist in einem noch schlechteren Zustand.  Es liegt direkt am Meer, wenn es regnet, ist es dort komplett überflutet. Ich hatte mich nach den Regenfällen mit einer Familie im Camp unterhalten. Der Vater erzählte mir, dass er während des Regens aufstehen und seine beiden Kinder in den Armen halten musste, bis der Regen aufhörte. Er hatte Angst vor Überschwemmungen und dass seine Kinder ertrinken würden, wenn sie auf dem Boden säßen. Dies ist nur ein Beispiel von vielen. Einige Menschen beschweren sich auch über die Kälte, da es weder Heizung noch Elektrizität gibt.

Was sollte sich hier ändern?

Die Verbesserung der Lebensbedingungen im Camp ist im Moment das Wichtigste. 

Wenn die griechische Regierung uns nicht ausreichend mit Lebensmitteln versorgt, helfen uns NGOs. Die Lebensbedingungen sind immer noch sehr schwierig: Es ist kalt, es gibt keinen Strom oder sonstige Einrichtungen. Das muss sich unbedingt ändern.

Bekommen Sie mit, wie Menschen außerhalb von Lesbos über diese Situation denken?

Alle Menschen, die ich kenne, wie z.B. Freiwillige oder Menschen, die sich für die Situation der Geflüchteten interessieren, zeigen Mitgefühl. Aber ich kann nicht für alle sprechen, weil ich nur ausgewählte Menschen hier kenne und bisher noch nicht an anderen Orten war.

Worauf sollte die Aufmerksamkeit der Menschen, der Medien jetzt liegen?

Auf der Situation innerhalb des Camps. Wenn man mit einer Drohne über das Lager fliegt, scheint der Anblick in Ordnung zu sein. Man muss die Situation von innen zeigen, um zu erkennen, wie erschreckend die Lebensbedingungen dort sind.

Was ist das Schönste, was Ihnen hier passiert ist?

Die Freundschaften und die Menschen, die ich getroffen habe, seit ich hier bin.

Wie sind Sie in Kontakt mit den Medical Volunteers International gekommen?

Ich wollte in Camp Moria für medizinische NGOs arbeiten. Jemand vermittelte mir den Kontakt zu Micol, einer der Koordinatorinnen von MVI. Sie interviewte mich und nahm mich dann ins Team auf.

Was halten Sie von ihrer Arbeit?

MVI unterstützt die Menschen hier, indem sie medizinische Hilfe leisten. Die Medical Volunteers begegnen den Menschen hier mit Aufmerksamkeit und auf Augenhöhe, das wird hier wirklich geschätzt.

Was möchten Sie unseren LeserInnen mit auf den Weg geben?

Wenn es sich bei den Lesern um ÄrztInnen und medizinisches Fachpersonal handelt, würde ich sagen, dass es mehr SpezialistInnen und fachgerechte Untersuchungsgeräte benötigt. PatientInnen, die hier untersucht werden, werden häufig für weiterführende Diagnose zu einem Spezialisten geschickt. Aber die Menschen hier können sich das nicht leisten. Außerdem ist es derzeit auch nicht einfach das Camp zu verlassen. Daher wäre meine Bitte es zu ermöglichen, dass auch zunehmend Diagnosen von SpezialistInnen im Camp durchgeführt werden können und es keine kostenpflichtigen Untersuchungen in der Stadt benötigt.

Vielen Dank für das Interview!