quaranteam

Corona hat viele Dinge auf den Kopf gestellt, auch den Start unserer Freiwilligen vor Ort. Sie mussten bis vor Kurzem noch in einer unserer Unterkünfte in Quarantäne gehen, bevor es richtig losgehen konnte. In unserer MVI QUARANTEAM Ausgabe stellen wir Neuankömmlinge vor, die aufgrund der Corona-Maßnahmen in Quarantäne sind oder waren und wollen wissen, was und wie sie sich beschäftigen. So bekommen Sie einen persönlichen Eindruck von den tollen Menschen, die wir zu unserem Team zählen dürfen.

In diesem Interview erfahren Sie mehr über die Fabienne, die unser Team als medizinische Koordinatorin in Athen unterstützt.

Was gibt dir im Moment Hoffnung?  

Da ich bereits vor kurzer Zeit als Freiwillige vor Ort war, freue ich mich schon sehr darauf das Team wieder zu sehen.

Während meiner Zeit als Freiwillige hatte ich einen guten Einblick in die Arbeit von MVI. Auch wenn mir bewusst ist, dass sich die allgemeine Situation für Menschen auf der Flucht in Europa in nächster Zeit nicht verbessern wird, habe ich gesehen, wie wir als einzelne Individuen helfen. Selbst wenn wir nur einen kleinen Dienst leisten, ist es doch wichtig, dass jemand für diese Menschen da ist und dass sie eine Anlaufstelle haben.

Ich bin nun sehr gespannt was ich alles als Koordinatorin sehen und lernen werde.

Was war dein bisher schönstes Erlebnis mit dem MVI-Team? 

Ich hatte gefühlt jeden Tag mindestens ein schönes Erlebnis mit dem MVI-Team. Wie soll ich da ein Erlebnis herauspicken? 😉

Wer sind deine wichtigsten Bezugspersonen vor Ort?

Eindeutig Paula, die Projektkoordinatorin in Athen. Sie hat immer ein offenes Ohr wenn man es braucht. Aber genauso unsere ÜbersetzerInnen Saeed, Fereshteh und Abdulkader sind mir sehr ans Herz gewachsen.

Wie hat COVID-19 deinen Blick auf unsere Arbeit verändert?

Durch COVID-19 hat sich die Situation für Menschen auf der Flucht deutlich erschwert. Umso wichtiger ist nun unsere Arbeit. Es ist schön zu sehen, dass es trotz der Reiseschwierigkeiten immer noch so viele motivierte Personen gibt, die willig sind dieses Projekt zu unterstützen.

Mit welcher überraschendem Sache hast du dich/habt ihr euch in der Quarantäne eingedeckt (kein Toilettenpapier)?

Meine Yogamatte. Da ich nicht aus der Wohnung darf, ist es für mich wichtig wenigstens ein paar Kraftübungen oder Yoga machen zu können.

Welchen Hobbys oder welcher Leidenschaft kannst du/könnt ihr gerade nachgehen?

Mit der Triage bin ich doch sehr gut beschäftigt aber es ist auch schön wenn ich mir wieder richtig viel Zeit zum Lesen nehmen kann.

Welcher Gegenstand begleitet dich durch die Quarantäne?
Mein Laptop

Welchen Song hörst du oder ihr aktuell rauf und runter?
Behet Ghol Midam from Mohsen Yeganeh

Worauf freust du dich nach dieser Zeit am meisten?

Das Team kennen zu lernen und Paula wieder zu sehen.

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